Gilda Bräuer
Biografie
Hallo! Ich bin Gilda. Ich bin fest davon überzeugt. Nur in einen Miteinander und nicht in einem Nebeneinander. Nur in möglichst großer Vielfalt und nur gemeinsam lässt sich gut für die Kunst arbeiten und das Interesse dafür vergrößern.Im Jahre 2025 hat die Kunstgemeinschaft Bottrop 1969 e.V. mir die wunderbare Möglichkeit gegeben, an ihrem Wirken teilzuhaben.
In meinem eigenen Arbeiten bin ich sehr individualistisch. Ich suche Wege und Ausdrucksformen, die es zuvor so noch nicht gegeben hat. Ich arbeite konzeptionell und sage: „Jede wichtige Frage verdient eine angemessene künstlerische Antwort.“ In meinen Werken gibt es Elemente der geometrischen Abstraktion, ganz oft Bleistift-Linien, collagierte Fotos. Ich verarbeite mir großer Freude bestimmte Materialien wie Metallteile, Holz und (ganz wichtig) Polyestergarn. Klarlack und Klebstoffe dürfen nicht fehlen. Manchmal entstehen in mir Sätze, die Grundlage einer Performance werden.
Ich mag eine bestimmte Form der Aktionskunst. Dann beginne ich auf Märkten ein Gespräch mit den Besucherinnen und Besuchern. Ich sammle Antworten und Gedanken und mache sie zu einer Grundlage meiner künstlerischen Auseinandersetzung.
Meine Arbeiten waren an vielen Stätten in Bottrop und den Nachbarkommunen zu sehen.
Bereits mehrfach war ich in Ausstellungen im Kulturzentrum August Everding dabei und auch mehrfach in den Jahresausstellungen Bottroper Künstlerinnen und Künstler im Josef Albers Museum Quadrat.
Der Bottrop Art Award brachte mich in die Kulturkirche Heilig Kreuz. Der ArtVent in die Galerie B12. Ich war Teil der Extraschicht 2023.
Zweimal wurden zwei kleinere Arbeiten im Stückgut gezeigt.
Häufig waren Werke von mir an den Wänden der Popup Galerie.
Die Kunstrouten brachten mich in den Hof Jünger und in die Galerie franz* Kultur Mitte Dorsten.
Gemeinsam mit Werner Jelinek hatte ich eine Ausstellung zur Passion in der Kirche St. Stephani. Eine Ausstellung, die vom Lockdown der Corona-Zeit beendet wurde. Den Lockdowns konnte ich später mit einer Präsentation im Schaubüdchen in Bochum trotzen.
Das Jahr 2026 brachte die Manifesta Biennale 16 ins Ruhrgebiet. Mit einem Gemeinschaftsprojekt war ich Teil dieser europäischen Kunstaktion.
The art is out there. Ich bleibe neugierig.
